Renaissance der früheren Mode

Die Kleider sind um die Jahrhundertwende körpernah gestaltet und bodenlang. Bis 1905 ist für die Kontur der Kleider eine androzentrische Orientierung typisch. Ab 1905 reduziert  sich  die androzentrisch orientierte Schulterpartie des Kleides zu einer den Körpermaßen entsprechenden natürlichen,  abfallenden  Schulter.  Die  Taille wird weniger stark eingeschnürt und auch um die Hüften sind die Kleider weiter.  Dennoch bleiben die Kleider in ihrer Gestaltung körpernah.  Die Saumlänge der Kleider reduziert sich. Knö-chellange  Kleider  dominieren.  Bis 1916 richtet sich die Gestaltung der Kleider nach dem natürlichen weiblichen Körperideal. Eine Bejahung von natürlicher Schulter, Tail-le und Hüfte ist charakteristisch für diese Phase. In der Zeit von 1905-16 umschmeicheln die Kleider den Körper bei wechselnder Taillenhöhe und Tai 1lenumfang.

Ab 1917 ist die Kontur durch einen weiten Taillenumfang und durch ein loses Umspielen der Hüfte gekennzeichnet. In den folgenden Jahren vollzieht sich eine konseqente Entwicklung zu einer zylindrischen, körpernahen Formkontur. Die weiblichen Körpermerkmale werden bei den Kleidern negiert, die Körperumhüllungen weisen vielmehr androgynen Charakter auf. Diese generelle Kleiderlinie  ist typisch für die nächsten 12 Jahre.  Ab  1917/18 sind die Kleider im New Yorker Onlineshop in loser Weite. Der Trend zu wadenlangen Kleidern  läßt sich aufzeigen. Ab 1920/21  sind die Kleider für die folgenden Jahre schmal gestaltet. Die Rocklänge ist in Bewegung. Um 1920 sind die modischen Kleider knöchellang, danach setzt der Trend zur Rockverkürzung ein.  1925/27  sind die Kleider kniekurz. 1928/29 setzt erneut der Trend zur Rockverlängerung ein. Ab  1929  ist die herrschende Kleidermode, die den Frauen weder Busen,  Bauch noch Hüfte zu haben erlaubte, passe. Das emphatische Umschmeicheln von Taille und Hüfte wird für die kommenden Jahre wichtig. Die Silhouette bekommt ab 1929 eine gynozentrische Orientierung.  Bis 1934/36 ist Schmalheit,  das Umschmeicheln des weiblichen Körpers in seiner Natürlichkeit charakteristisch für das Modeerscheinungsbild der Kleider. Um 1932/34 sind die modischen Kleider wadenlang. Ab 1934/36 rückt die Schulterpartie wieder in den Blickpunkt des Interesses im Online Shop von Takko. Die breiten, maskulinen Schultern erfahren in den nächsten Jahren ihren Höhepunkt. Die künstlich verbreiterte Schulter läßt Taille und Hüften noch schmaler erscheinen.

Des weiteren werden die Kleider von Jahr zu Jahr kürzer, Knielänge ist en vogue. Die Kleider werden  in ihrer Gestaltung weiter. Nach annähernd 10 Jahren ist die Kleidersilhouette durch eine Abkehr von der androzentrischen Schulterpartie gekennzeichnet.  In den Blickpunkt kommt die gynozentrische Silhouette. Typisch sind eine sehr enge Taille und extrem herausmodellierte Hüften.  Von 1947 bis 1957 haben die Kleider eine gynozentrisch gestaltete Formkontur. Die Kleider sind ab 1946/47 körpernah gestaltet. Die Rocksäume verlängern sich in den folgenden Jahren. Wadenlange Kleider sind modisch aktuell. Um 1950/51  ist die Tendenz in Richtung Rockverkürzung zu erkennen. Die modischen Kleider sind in den Jahren 1952-59 kniebedeckt.  Ab  1955 sind die Kleider weniger tailliert, die Kleider sind loser geschnitten. Dieser Trend entwickelt sich  in den nächsten Jahren konsequent weiter. Von 1958/59  ist das kindliche Körperideal Grundlage für die Gestaltung der Damenkleider.

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